Nine hours on the road back to Perth. Neun Stunden nur geradeaus. Neun Stunden links und rechts ausschließlich Buschland. Anfangs eher weniger, mit der Zeit immer mehr "Busch". Etwas über die Hälfte der Strecke haben wir heute hinter uns gebracht. Wenn man sich die heutigen 780 km mal auf der Landkarte zu Gemüte führt, kann man glaub ich nur die Augenbrauen hochziehen und dabei ein bisschen ins Staunen geraten. Vor allem wenn man bedenkt, dass in Australien nur ein Viertel so viele Menschen leben wie in Deutschland. Nachdem mich der Wind heute Nacht fast wahnsinnig gemacht hätte, vergingen die ersten beiden Stunden aber im wahrsten Sinne des Wortes wie im Schlaf. Bei einem Stopp in Coral Bay verabschiedeten wir uns nach den zwei Amerikanerinnen auch noch von Becci und Theodor, die die nächsten Tage weiter nach Broome reisen. Somit waren es nur noch 9. Ich bin ja echt froh, dass ich die Pies und das süße Gebäck in der Bakery dort erst heute probiert habe, sonst hätte ich vor drei Tagen wahrscheinlich den ganzen Laden leergegessen.
Ein paar Stunden und ein halbes Buch später war an unserem letzten Abend in Flycity (ich nenne diesen Platz mitten im Busch jetzt mal so), wo wir auch schon unsere zweite Nacht verbrachten, nur noch Restlfestl angesagt. Die Dunplingpampe war heute aber nicht mehr so der Burner, auch wenn - wie bei jedem Essen - wieder (und das ist jetzt nicht übertrieben) alle dreißig Sekunden die Worte "soooooo good" fielen. Mal mit mehr, mal mit weniger Betonung auf das "so". Das werde ich sicherlich nicht vermissen, war schon etwas übertreiben und ist mir die letzten Tage leicht auf den Keks gegangen. Die drei liebenswerten Asiatinnen haben sich dabei nochmal jeweils eine Flasche Rotwein aufgemacht, um ihren bisher außergewöhnlichsten Trip zu feiern, jetzt geht's aber los. Allgemeinen betrachtet wurden die letzten Tage immer kürzer - heute war es erst 21:00 Uhr, als sich alle in ihre Zelte verkrochen. Morgen starten wir aber dafür schon relativ früh, damit wir hoffentlich gegen 15:00 Uhr in Perth ankommen. Wo ich dort dann hinmarschiere und nächtige, werde ich im Laufe des Tages entscheiden. Auf jeden Fall nicht in das Obdachlosenresort von vor zwei Wochen. Wenn ich daran denke, bekomme ich wirklich Gänsehaut in meinem Schlafsack. Ordentlich Duschen. Wäsche waschen. In einem einigermaßen bequemen Bett schlafen. Wie ich mich darauf freue. So sehr, dass ich sogar schon davon träume.
Ein paar Stunden und ein halbes Buch später war an unserem letzten Abend in Flycity (ich nenne diesen Platz mitten im Busch jetzt mal so), wo wir auch schon unsere zweite Nacht verbrachten, nur noch Restlfestl angesagt. Die Dunplingpampe war heute aber nicht mehr so der Burner, auch wenn - wie bei jedem Essen - wieder (und das ist jetzt nicht übertrieben) alle dreißig Sekunden die Worte "soooooo good" fielen. Mal mit mehr, mal mit weniger Betonung auf das "so". Das werde ich sicherlich nicht vermissen, war schon etwas übertreiben und ist mir die letzten Tage leicht auf den Keks gegangen. Die drei liebenswerten Asiatinnen haben sich dabei nochmal jeweils eine Flasche Rotwein aufgemacht, um ihren bisher außergewöhnlichsten Trip zu feiern, jetzt geht's aber los. Allgemeinen betrachtet wurden die letzten Tage immer kürzer - heute war es erst 21:00 Uhr, als sich alle in ihre Zelte verkrochen. Morgen starten wir aber dafür schon relativ früh, damit wir hoffentlich gegen 15:00 Uhr in Perth ankommen. Wo ich dort dann hinmarschiere und nächtige, werde ich im Laufe des Tages entscheiden. Auf jeden Fall nicht in das Obdachlosenresort von vor zwei Wochen. Wenn ich daran denke, bekomme ich wirklich Gänsehaut in meinem Schlafsack. Ordentlich Duschen. Wäsche waschen. In einem einigermaßen bequemen Bett schlafen. Wie ich mich darauf freue. So sehr, dass ich sogar schon davon träume.
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