Seiten

Dienstag, 30. Januar 2018

Kangaroo - Mee[a]t And Greet.

Day 44
——————————

Dungarry Rest Area | Hyams Beach | Pebbly Beach | North Head Camping Area


Gestern am Burger, heute am Strand. Makaber, ich weiß. 

Montag, 29. Januar 2018

On The Road Again.

43
——————————

Dalys Clearing Campground | Bald Hill Lookout | Sea Cliff Bridge | Wollongong [Laundry, L&M, North Wollongong Beach, Stuart Park] | Dungarry Rest Area


Die wilde Reise kann weitergehen - jetzt hoffentlich wieder ohne größere Probleme, einen Campingplatz zu finden. Leider spielte auch heute das Wetter nicht mit, weshalb wir das kleine Stück am Grand Pacific Drive nicht wirklich genießen konnten und einen längst überfälligen Stop in der Laundry einlegten. $32 für zwei Wasch- und zwei Trockengänge! Die sind doch nicht ganz sauber! Beim Kaffee riss der Himmel dann doch noch auf, weshalb wir uns schnurstracks zum Strand aufmachten und abends inmitten dreißig schreiender Kinder am Spielplatz die versprochenen Kangarooburger grillten. Letztes Mal waren sie irgendwie besser. Hauptsache, es bleibt jetzt trocken.

Sonntag, 28. Januar 2018

Foo Fighters In Town.

Day 42
——————————

Sydney [Highflield Hotel, Milsons Point, Fish Market, Birkenhead Outlet, ANZ Stadium]



Anscheinend findet der Glasfahrerlaster das Ganze so spitze, dass er es jeden Tag auf’s Neue zelebriert, seine Tonnen an Flaschen vor unserem Fenster abzuladen, oder was auch immer er da schon wieder getrieben hat. Herzlichen Dank, bei der Hitze im Zimmer (und meinem Brand) konnte ich nämlich auch nicht mehr wirklich einschlafen. Heute war ein letztes Mal Füße vertreten angesagt: Vom Circular Quay aus schipperten wir für ein paar Fotos mit der Fähre zum Milsons Point, dann ab zum Fish Market und zum krönenden Abschluss ins Outlet. Ich werde jetzt ein Spendenkonto einrichten, um mir einen Privatjet nach Wernberg leisten zu können, der mich mit meinen 1001 Sachen direkt vor der Haustüre absetzt. IBAN und BIC folgen, danke für eure Unterstützung, ihr seid die Besten.

Über Umstände landeten wir nach Jennys und meiner Shoppingtour auf die Sekunde genau im ANZ Stadium und bekamen satte drei Stunden Foo Fighters vom Feinsten auf die Ohren. Leider waren unsere Plätze aber ziemlich mies, sodass wir kaum auf die Bildschirme sehen konnten und die Stimmung bei uns im Block eher der eines Konzerts von Philipp Poisel glich. Schade wie auch ärgerlich. So. Und dann war mal wieder die altbekannte Schlafplatzsuche angesagt. Um 01:30 Uhr kamen wir nach einem kurzen Hallo zweier riesen Kangaroos und einem Wombat endlich am Campingplatz (mal wieder mitten) im Busch an. Einfach nur noch schlafen. Egal wo. Aber das Bett im Hotel würde ich jetzt schon bevorzugen.

Freitag, 26. Januar 2018

Australia Day.

Day 40 And 41
——————————

Sydney [Highflield Hotel, Hyde Park, Observatory Hill, Bangaroo Reserve, Chinatown, Foo Fighters Hitel, Darling Harbour, ...]


Über Sightseeing bis die Füße streiken, ein unglaubliches Feuerwerk am umstrittenen und "etwas" verrückten Australia Day (so etwas wäre in Deutschland schier undenkbar), ein welches man bei uns sicherlich nicht mal an Silvester zu Gesicht bekommt, bis hin zur witzigen Glitter-Musikbox im Hyde Park, haben wir zwei schöne Tage in Sydney verbracht. So schlecht das Wetter zu Beginn war, so lecker schmeckte unser erster Goon down under. Zack, war der 4-L-Tetrapack an der Cockle Bay Wharf leer und ließ uns perfektes Englisch mit den zwei älteren Herrschaften sprechen, die wir auf dem Weg zum Circular Quay kennenlernten.

Highlight war aber letztendlich weder Opera House noch Habour Bridge, sondern vielmehr der Mr.-Bean-Unfall auf dem Weg zu unserem Hotel. Klasse Leistung, meinen größten Respekt dafür, einfach mal so dermaßen in die Parklücke zu schießen und das darin stehende Auto den Randstein hinauf zu schieben, bis es von einem Pfosten gebremst wird. Was übrigens unsere Unterkunft betrifft: Wie kann man innerhalb von 24 Stunden so viel Glasabfall produzieren und dann auch noch so gefühlskalt sein und vor 07:00 Uhr morgens geschaffte Backpacker aus den Federn reißen? Was auch immer dieser Glaslasterfahrer vor unserem Fenster trieb, der Lautstärke nach kippte er seine Ladung direkt neben uns ab. Davon abgesehen erfüllt unser 3-er-Zimmer im Highfield Hotel in Kings Cross seinen Zweck, wenn auch der Besitzer irgendwie komisch und der angegebene Parkplatz im Parkhaus für unser hohes Gefährt nicht tauglich ist. An das Bett und das unkomplizierte Frühstück könnte ich mich glatt gewöhnen können, ich freue mich ja schon wieder so sehr auf unser tolles Zelt.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Coastal Walk.

Day 39
——————————

Penrith | Great Coastal Walk [Coogee Beach, Gordnons Bay, Clovelly Beach, Shark Point, Bronte Beach, Tamarama Beach, Mackenzie’s Point, Bondi Icebergs Pool, Bondi Beach] | Lincoln‘s Rock | Bulls Camp

Dienstag, 23. Januar 2018

Hello Sydney.

Day 38
——————————

Bangor [We’ve Got The Tickets!] | Penshurst | Sydney [Town Hall, Queen Victoria Buliding, Pitt Street, Botanic Gardens, St. Macquaries Point, Opera House, Circular Quay, The Rocks, Martins Place] | Bulls Camp

Ich kann nicht sagen, welche Nacht schlimmer war: Die im Auto oder die zu dritt im Zelt. Gestern Abend tüftelten wir geschafft noch die beste Schlafposition aus und lagen nach kurzem Hin und Her alle einigermaßen zufrieden im Zelt. Joe und Jenny längs, ich Liliputaner quer. Platztechnisch könnte es komfortabler sein, aber - jetzt muss ich mal wieder sagen - „glücklicherweise“ hat mich der liebe Gott nicht ganz so in die Höhe schießen lassen. Wenn es nur nicht so verdammt heiß gewesen wäre und mich der Wind nicht einfach wahnsinnig gemacht hätte, man oh man. 

Seit unserem Abstecher nach Bangor heute Früh können wir uns tatsächlich stolze Besitzer zweier Foo Fighters Karten für die Australian Concrete And Gold Tour 2018 nennen. Ich freu mich schon so auf Samstag, bitte bitte bitte spielt viele alte Lieder. Anschließend tuckerten wir mit dem Zug von Penshurst in die City und starteten bei der Town Hall unsere erste Sightseeingtour. Leider spielte Wetter spielte heute nicht so ganz mit, weswegen wir aus dem Botanischen Garten sprinteten und im Regenschauer verzweifelt ein Café suchten. Herrschaftszeit’n, wenn man mal dringend einen gemütlichen Unterschlupf braucht, findet man natürlich keinen. Endlich und pitschnass fündig geworden, lies sich die Sonne natürlich genau dann wieder blicken, als wir unsere Bestellung erhielten. Läuft ja schon wieder hervorragend. Bei Joe übrigens erst recht: Der Bankautomat der ANZ hat heute einfach ihre verbogene Kreditkarte gefressen. Aber halb so wild, ihre Sugar-Momy ist ja dabei. Jetzt noch kurz für ein paar Fotos zum Opra House („etz ham ma des a mal gsehng“) und dann wieder hundert Jahre zum geliebten Campingplatz. Die Fahrerei nervt schon gewaltig, darum werden wir uns für Donnerstag bis Samstag ein Hotel gönnen. Ich bin ja schon glatt nervös.

Montag, 22. Januar 2018

Jenny Down Under.

Day 36 And 37
——————————

Cronulla [Wanda Beach, Notaras Fish Markets] | Sydney [Airport, Bondi Beach] | Bulls Camp


She‘s here. Jenny down under. Joe und ich machten uns gestern noch einen schönen Tag in Cronulla am Wanda Beach und gönnten uns nochmal eine kleine Seafoodplatte, bevor wir uns der gefürchteten Frage stellen mussten, wo wir denn wieder unsere Nacht verbringen, damit wir Frau Rutki morgen Früh am Airport pünktlich in Empfang nehmen können. Dass das auch sonst nicht immer einfach ist, habe ich ja schon des Öfteren geschrieben, aber im Raum Sydney ist das Ganze natürlich nochmal eine andere Hausnummer. Nach stundenlanger Suche gaben wir letztendlich auf und entschieden uns dazu, in einer Siedlung in der Nähe des Flughafens im Auto zu schlafen. What a night - zumindest waren wir nach den unbequemen Stunden ungefähr genauso fertig wie Jenny nach ihrer 24-stündigen Anreise. Um 07:00 Uhr Früh gabelten wir also Mrs. Police (Danke für den Ohrwurm, Stefan: Zwei Oberpfälzer mit dem Kontrabass, saßen in Australien und erzählten sich was, da kam die Polizei ... was hast du bitte schon wieder eingeworfen?) im Express Pickup und dann hieß es ab zum Strand. 

Hello Bondi Beach. Warum dieser Strand so gehyped wird, frage ich mich ja schon. Wie auch immer, heute ist uns erstmal alles recht, um einigermaßen in der Metropole anzukommen und sich wieder auf die Massen an Menschen einzustellen. Für die dritte im Bunde ist das sicherlich gerade noch eine größere Umstellung als für uns, aber auch Raithel und Ott müssen sich wieder neu orientieren, was mittlerweile echt anstrengt. Abends saßen wir wohl oder übel wieder ewig im Auto, da wir unser Zelt wieder im Bulls Camp in den Blue Mountains aufschlagen mussten. Eine Nacht im Auto muss nicht mehr so schnell sein. Davon abgesehen wäre das zu dritt jetzt eh unmöglich. Alles in allem hatten wir schon schönere Tage, ich hoffe, dass der Rest von Sydney in den nächsten Tagen überzeugt.


Sonntag, 21. Januar 2018

Blue Mountains.

Day 33, 34 And 35
——————————

Vales Point Park | The Skillion Lookout | Avoca Beach | Blue Mountains [Cathedral Reserve Camping Ground, Du Faurs Lookout, Govetts Lookout, Barrow Lookout, Mount Blackheath Lookout, Hargraves Lookout, Katoomba Falls, Scenic World, Echo Point, Sublime Point, Wentworth Falls Lookout, Princess Lookout, Konditorei Schwarz, Lincoln‘s Rock, Bulls Camp]


Mit dem Begriff „exzessives Lookouthopping“ lässt sich unser Trip in den letzten Tagen (insbesondere dem heutigen) wohl am besten beschreiben. Vor dem Ausflug in die Blue Mountains legten wir noch ein paar Strandstunden am Avoca Beach ein, bevor es fast vier Stunden zu unserem „Ausgangscampingplatz“ ging. Die blauen Berge haben wir die letzten zwei Tage auf alle Fälle genug und gefühlt auch von allen möglichen Stellen aus betrachtet, wobei wir uns bis zum letzten Ausichtspunkt, dem Lincoln‘s Rock kontinuierlich steigerten. Stefan, ich muss dich schimpfen, neben dem Rechtschreibfehler auf Seite 206 hättest du uns beinah einen wunderschönen Sonnenuntergang unterschlagen, denn über diesen war in deinem schlauen Büchlein kein Wort zu finden. Auch der Sternenhimmel war von dort oben aus einfach nur wieder beeindruckend. 

Leider tropfte uns am Nachmittag schon bei den kurzen Wegen zu den Lookouts so dermaßen der Schweiß von der Stirn, dass wir bei 37 Grad (?) davon absahen, eine längere Wanderung in Angriff zu nehmen. Stattdessen gab es Iced-Coffee in der Konditorei Schwarz, in der wir seit Ewigkeiten auch mal wieder German Prezels in der Theke liegen sahen. Schon der Anblick löste wahre Glücksgefühle aus, Breeezn! Eigentlich wäre ich ja mittlerweile schon wieder bereit für dahoam. We‘ll see. Wie oft ich das in den letzten Tagen und Wochen gesagt habe, will ich gar nicht wissen. Ja. We‘ll see. Schau ma mal, dann sehng ma scho.



Donnerstag, 18. Januar 2018

Port Stephens.

Day 32
——————————

Tilligerry Habitat | Lemon Tree Passage | Nelson [Gan Gan Hill Lookout, Lighthouse, The Wharf Seafood] | Stockton Beach [Worimi Conservation Lands Lookout] | Newcastle [Nobbys Beach] | Olney State Forest


Landschaftlich hat die Region hier einiges zu bieten, weswegen wir heute von Lookout zu Lookout pilgerten. Highlights waren der Gan Gan Hill und der 32 Kilometer lange Stockton Beach, der sich von Anna Bay bis nach Newcastle erstreckt und die größten Sanddünen der Ostküste Australiens hat. Stefan-Loose-Reiseführer: "Der Stockton Beach ist ein beliebtes Ziel für 4WD-Fahrer." NEIN, wir sind natürlich NICHT mit unserem Flitzer über die Dünen gebrettert ... oder haben ihn mal wieder im Sand eingegraben. Forget it. Never ever. Stattdessen bemitleideten wir den Kamelführer (und die Kamele), der in der Hitze alle 15 Minuten eine Ladung Asiaten zum Meer und wieder zurück zum Parkplatz führen musste. Stefan-Loose-Reiseführer: "Die kleine Halbinsel Tilligerry ist für seine große Zahl an Koalas bekannt." NEIN, wie sollte es auch anders sein, wir haben im Tilligerry Habitat und in der Lemon Tree Passage natürlich keine Koalas gesehen. Mit den "potentiellen" Tümmlern in der Hafenbucht von Port Stephens fange ich jetzt nicht auch noch an. Die anschließende Gahrt nach Newcastle war leider etwas überflüssig, da es in der Industriestadt so gut wie nichts zu sehen gibt. Trotzdem ein schöner Tag, der mal wieder mitten im Busch sein Ende nimmt. Heute fühle ich mich wirklich wie im Dschungelcamp, ohne Empfang, dafür mit Spinnen und wer weiß für anderem Getier. Solchen Viechern laufen wir natürlich wieder über den Weg.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Great Lakes Region.

Day 31
——————————

Camden Head | Crowdy Head Lighthouse | Harrington | Tuncurry-Forster [Forster Main Beach, Pilot Hill, Cape Hawke Lookout in Booti Booti NP] | Seven Mile Beach | Elizabeth Beach | Boomerang Beach | Myall Lakes | The Lakes Way | Bulahdelah


„Did you take a photo of the dolphins, too?“ Wie sollen wir bitte Koalas entdecken, die sich keinen Millimeter bewegen, wenn wir nicht mal Delphine sehen, die mehr oder weniger direkt vor unserer Nase vorbeischwimmen? 

Dienstag, 16. Januar 2018

Port Macquarie.

Day 30
——————————

Port Macquarie [Port Central, Koala Hospital]



Endlich. Endlich bekamen wir sie zu Gesicht, die faulen Dinger. Nachdem wir in der freien Wildbahn noch kein Glück hatten, machten wir heute einen Abstecher ins Koala Hospital in Port Macquarie, wo die hauptsächlich durch Buschbrände verletzten Koalas aufgenommen und behandelt werden. Den restlichen Tag vertrieben wir uns die Zeit im kühlen Einkaufszentrum und beim Spaziergang entlang der Promanade, an der wir die hunderten bemalten Steine wie auch die Cityrollerkünste der Skaterboys begutachteten. Nicht schlecht, Herr Specht.