Seiten

Donnerstag, 30. November 2017

No Half Measures - Go Hard Or Go Home.

Day 21
——————————

  19.000 ft above Franz Josef


Highest skydive in New Zealand (and in the southern hemisphere) and one of the highest ones in the world.
 Still a bit speechless.

Mittwoch, 29. November 2017

Lay Back And Enjoy.

Day 19 And 20
——————————

  Franz Josef | Fox Glacier | Lake Matheson

Entspannte zwei Tage liegen hinter uns. Bei Traumwetter ließen wir es uns im Café in Franz Josef und am Lake Matheson gutgehen. Joe gönnte sich gestern den Helihike und wanderte ein bisschen am Franz Josef Glacier, während ich die Zeit vor der Waschmaschine und am Telefon verbrachte. Endlich wieder „saubere“, nein, sagen wir eher „geruchsfreie“ Klamotten und schön, mal wieder altbekannte Stimmen zu hören. Nachmittag stapften wir kurz zur Aussichtsplattform des Fox Gletschers. Der Blick auf die 32 km^2 große Eisfläche war zugegebenermaßen sehr unspektakulär, wenn man aber die Schilder passiert, die die Größe dieser vor 300 oder 100 Jahren markieren, wird einem schon ein bisschen anders. Besorgniserregend, wie schnell sich das Eis hier zurückgezogen hat. Für Streber: Der Franz Josef und Fox Gletscher sind neben einem weiteren in Argentinien die einzigen, die direkt im Regenwald münden. Wieder was gelernt. Das gegensätzliche Neuseeland ist schon faszinierend. Eisblaue Gletscher, schon fast unecht erscheinend grüne Hügel, gemäßigter Regenwald und traumhaft weiße Sandstrände geben sich hier die Hand - das alles macht Neuseeland so einzigartig, dass sich die beiden Inseln gar nicht in einem Satz beschrieben lassen. Von der Tierwelt und den damit verbundenen Problematiken ganz zu schweigen, aber dazu mal ein anderes Mal. In der Dunkelheit rafften wir uns jedenfalls ausnahmsweise noch zum kurzen Glühwürmchenwalk in Fox auf und suchten uns danach erneut einen kostenfreien „Campingplatz“, diesmal neben bzw. in einem Flussbett, da uns auf dem erstgewählten Weg zwischen Wiesen und Wäldern eine Herde Kühe den Weg versperrte. Man bin ich erschrocken, gruselig. Was ich ja im Übrigen absolut gar nicht vermisse, ist die dunkle, deprimierende Winterzeit in Deutschland in - hier ist es derzeit nämlich erst gegen 22:00 Uhr dunkel und darüber hinaus haben wir nach wie vor den Wettergott auf unserer Seite. Dafür nerven die fiesen, stechenden Sandfliegen umso mehr, was für Biester. Gegen die gibt es leider nur sehr wenig Wirksames, dafür viel Teures. Es hilft nur der Mord.

Zum heutigen Tag lässt sich nicht besonders viel erzählen, außer, dass ich seit über einem halben Jahr (wenn nicht noch länger) mal wieder die 10 Kilometer Marke gekackt habe und den Lake Matheson nach unserem morgendlichen Spaziergang noch ganze dreimal umlaufen habe. Bezüglich der Zeit möchte ich keine Auskunft geben - es war aber auch wirklich heiß. Die anschließende (Solar-)Dusche am Straßenrand werde ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen, verrückte G‘schicht, zum Glück kennt uns hier keiner. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir zurück in Franz Josef, saßen mit einem NZ Lager am Waiho River und trafen uns anschließend mit Laura und der Helicrew in der Snake Bite Brewery. Kiwi or Kea? Human, fruit or bird? Or all together? Selten so viel gelacht - Flo, der die nächsten Wochen sämtliche Gespräche mit seinen Kollegen wohl eher meiden wird, tut mir jetzt schon leid. Aber ... Dummheit muss bestraft werden. Ja, und warum wir plötzlich so lange „an einem Fleck“ verweilen? You‘ll see tomorrow. 

Montag, 27. November 2017

Franz Josef Glacier.

Day 18
——————————

  Franz Josef

Just another hike - Robert‘s Point Track. Mit über fünf Stunden nicht gerade eine kurze und aufgrund des steinigen Weges auch keine leichte Wanderung, aber der Blick auf die Gletscherzunge von der Aussichtsplattform aus war wirklich beeindruckend. Außerdem waren das Kraxeln und die zum Teil riesigen Hängebrücken 100 Mal aufregender, als der neunstündige „Spaziergang“ im Abel Tasman NP, bei dem wir uns die meiste Zeit zu Tode langweilten und kein Ende mehr sahen. Zur Feier des Tages (it‘s Joes ... sixth 21st ... birthday) gab es nach einer eher dürftigen, kalten Dusche unter dem Wasserhahn heute Abend noch leckere Burger (und sogar gutes Internet obendrein) in Franz Josef. Endlich mal wieder was Deftiges zu Essen - nach der schweißtreibenden Wanderung bitter nötig. So verbrachten wir bis Mitternacht in bzw. vor dem Café und nächtigten anschließend kostenlos am eigentlich kostenpflichtigen Campingplatz, von dem wir gestern um 21:00 Uhr noch vertrieben wurden. Irgendwann gehen die Kontrolleure dann auch einmal in die Heia.

Sonntag, 26. November 2017

Fascinating Hokitika Gorge.

Day 17
——————————

 Hokitika | Hokitika Gorge | Franz Josef



Laufen. Funny Row Of Toilets. Hokatiki Beach. Hokitika Gorge + Swingbridge. Amethyst Hot Springs At Whanganui River. Franz Josef.
=
Motivation. Belustigung. Zufriedenheit. Faszination. Reinfall. Vorfreude.

Samstag, 25. November 2017

Good Beer At Monteith‘s

Day 16
——————————

 Cape Foulwind | Seal Colony | Pancake Rocks | Greymouth


Außer des Spaziergangs zur Seal Colony beim Cape Foulwind, des Fotostops bei den Pancake Rocks And Blowholes und des Besuchs der bekannten und super schönen Monteith‘s Brewery in Greymouth haben wir heute ungefähr nichts auf die Reihe bekommen. Faule Säcke. Ein Bier (0,3 L) hat bei mir nebenbei gesagt gereicht, dass ich wirklich nicht mehr Autofahren wollte, i vertroch absolut nix mehr. Dass wir gefühlte zehn Stunden im Supermarkt verbrachten, da wir uns nach zwei Wochen Schokoladenabstinenz nicht entscheiden konnten, ob wir Schokokuchen, -cookies, -pudding oder -eis kaufen sollen, darf man eigentlich auch gar nicht sagen. Nach der zehnten Runde Schnick-Schnack-Schnuck war die Entscheidung dann endlich gefallen ... und war bescheiden. Fühlen uns direkt ziemlich nutzlos, das muss sich morgen wieder ändern.

† In Gedenken an meine kurzzeitige Zimmerkollegin Sara, die bei einem Autounfall in Australien ums Leben kam. Die Nachricht lies mich heute den ganzen Tag nicht los. No alcohol, no drugs, just tired. 

Freitag, 24. November 2017

German Or French - Who Else?

Day 15
——————————

 Farewell Spit | Westport


Nach einem schönen Sonnenaufgang und einem kleinen Morgenspaziergang am Farewell Spit verbrachten wir heute den ganzen Tag im Auto. Was für eine dumme Strecke rund um den Kahurangi National Park. Immerhin haben wir dafür den Strand wieder direkt vor der Türe, nicht schlecht Herr Specht. Gerne würde ich hier gleich noch eine Nacht bleiben und mich morgen Abend - wie einige andere hier - auch mit einem Bierchen (bzw. Spülwasser) ans Lagerfeuer setzen, aber das macht wohl fahrtechnisch eher wenig Sinn. Schade. Achja: Heute war übrigens Tag der Deutschen. Ich musste mich im Laufe es Tages mehrmals fragen, ob ich denn überhaupt im Ausland bin. Ehrlich gesagt nervt das mittlerweile ziemlich, unglaublich.

Donnerstag, 23. November 2017

Beachday.

Day 14
——————————

 Wharariki Beach | Cape Farewell | Farewell Spit



Der wohl schönste Strand Neuseelands. Der nördlichste Punkt Neuseelands. Die längste Sanbank Neuseelands.
Wer hätte gedacht, dass wir in den fünf Wochen mal schwitzend am Strand liegen ...

Mittwoch, 22. November 2017

29 Ks Busch, Busch, Busch.

Day 13
——————————

 Abel Tasman Nationalpark


8 Stunden, 29 km, Busch, Busch, Busch und richtig: Busch. Das Aufregendste war heute definitiv die Fahrt mit dem Wassertaxi - der Rest wird meiner/unserer Meinung nach auf CamperMate, 100%PureNewZealand, TripAdvisor und wie sie nicht alle heißen etwas überbewertet. Tolle Strände, ja, aber dafür muss man sich im kleinsten Nationalpark Neuseelands nicht über Stunden hinweg die Füße vertreten. Wahnsinnig lang und unglaublich langweilig, so lässt sich unser „Spaziergang“ wohl am besten beschreiben.

Facts: Es gibt in ganz Neuseeland keinen größeren Unterschied zwischen Ebbe und Flut als in Marahau und die Strände sind deshalb „goldfarben“, weil das Gestein hier so eisenhaltig ist und man sich aus diesem Grund auf rostigem Sand sonnen kann. So. Ende im Gelände for today. Füße hoch. Einmal Physio bitte. 

Dienstag, 21. November 2017

Heading North.

Day 12
——————————

Nelson | Rabbit Island | Split Apple Rock | Abel Tasman National Park


Über den Mittelpunkt Neuseelands (Centre Of NZ) am Botanical Hill in Nelson, die Rabbit Island, den Split Apple Rock - den übrigens am zweithäufigst fotografierten Stein der südlichen Hemisphäre - führte unser Weg heute nach Marahau im Abel Tasman National Park, in welchem morgen eine mindestens achtstündige Wanderung vor uns liegt. Das Wassertaxi von Marahau zur Bark Bay (NZ$42 pro Person) ist gebucht, es gibt kein Entkommen mehr. 

Montag, 20. November 2017

Very Windy Welly.

Day 10 And 11
——————————

Wellington  | Interislander Ferry | Picton



Ein sehr windiges Örtchen, dieses Wellington. Die im Schnitt 173 Tage/Jahr mit einer Windgeschwindigkeit von über 60 km/h und der neuseeländische „Windrekord“ von 270 km/h sprechen für sich. Nach einer lauwarmen Freiluftdusche an der ebenfalls windigen und eiskalten Mana Beach Esplanade - was tut man nicht alles, um sich ein paar Dollar zu sparen - war gestern also Sightseeing in Windy Welly angesagt. Harbourside Market, Te Papa, Cuba Street, Cable Car, Botanical Gardens, Civic Square - ein paar Stationen unserer Walkingtour. Nicht zuletzt wegen unserer immer noch schweren Beine ließen wir die dann die letzten paar Sonnenstunden am Jervois Quay verstreichen und schmiedeten einen groben Plan für die Eroberung der Südinsel. We‘re really excited.

Und heute? Heute war es also soweit: See Ya North, Hello South. Nach meinem Lauf am Morgen, bei dem ich beim Anblick der tausend Treppen schreien hätte können, einer für uns mittlerweile luxuriösen Dusche im Aquatic Center für NZ$3 (als Dankeschön habe ich ihnen aber auch gleich noch mein Handtuch dagelassen, verdammt), einem Abstecher auf den Mount Victoria und einem Kaffee in der Cuba Street, verabschiedeten wir uns von der Hauptstadt Neuseelands und schipperten mit der Interisland Ferry nach Picton. NZ$235 kostete der dreistündige Spaß, der für mich trotz des kaum bemerkbaren Wellengangs irgendwie wieder nicht so spaßig war. Mit Festland unter den Füßen kann es jetzt weitergehen - next stop: Nelson.