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Mittwoch, 15. November 2017

Hot Water Beach And Hobbiton.

Day 06
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 Hot Water Beach | Hobbiton | Rotorua


Für den Sonnenaufgang an der Cathedral Cove waren aufgrund der vielen Wolken zu faul und frühstückten deswegen gemütlich am Parkplatz. Der Blick auf das Meer mit den riesen Felsen war mindestens genauso schön. Gespannt fuhren wir zum Hot Water Beach, an dem man nach heißen Quellen graben kann. Ganze fünf Löcher später hatten wir tatsächlich auch mal das Glück, auf warmes - nein, fast kochend heißes - Wasser zu treffen und buddelten uns unseren eigenen kleinen Pool. Zur Abkühlung sprang ich bei 17 Grad Außentemperatur sogar ins eiskalte Meer. Nach einem kurzen Lauf am Strand entlang und einer kalten Freiluftdusche, bei der wir mit Shampoo in den Haaren von einigen Leuten angegrinst wurden, machten wir uns auf den Weg nach Hobbiton. Ja, was soll man dazu sagen, wenn man beschämenderweise keinen einzigen Film der Herr der Ringe Trilogie gesehen hat? Für mich war es für NZ$79 (47 €)  zugegebenermaßen eher ein sehr sehr teures Bier, das wir am Schluss der knapp zweistündigen Tour bekamen. Da ist der (hässliche Ton-)Krug natürlich wieder mit inbegriffen, dachten wir uns. Eh klar. Ok, es war zum Teil wirklich interessant zu erfahren, was alles hinter so einem Film oder auch nur mickrigen drei Sekunden in der Extended Version eines solchen stecken, dennoch konnte ich den kleinen Häuschen und der Detailverliebtheit nicht so viel abgewinnen. Im Winter kommen hierhin übrigens ca. 750, im Sommer bis zu 2.500 Besucher pro Tag. Das macht nach meinen Rechnungen im Schnitt über 2 Mio. Euro pro Monat, guter Schachzug, Alexander. 

Unglaublich müde kamen wir abends in Rotorua am Parkplatz am Hafen an, ergatterten den letzten der Selfcontained-Parkplätze und waren schon um halb 10 kurz vor dem Einschlafen. Leider wurden wir dann aber durch das laute Klopfen des Securitydeppen an unsere Scheibe aus dem Halbschlaf gerissen und mussten, wie auch alle anderen, das schöne Örtchen verlassen. Warum? Keine Ahnung. Ist hald verboten, hier über Nacht zu bleiben, keine Ahnung. Kurzerhand fuhren wir einfach einem Camper hinterher, der aber Richtung Taupo und somit mitten in den Wald raste. Für uns bedeutete das: Umkehren, ab zur anderen kostenlosen Stellfläche laut Campermate. Parkplatz gefunden (wenn auch vor dem Polynesian Spa), passt, egal jetzt. Türe auf, umräumen, schlafen. Hätten wir die Türe lieber mal zugelassen - der Schwefelgeruch, oder besser der Schwefelgestank - ist noch schlimmer als Alex F.‘s Fürze im Kindergarten. Wie um alles in der Welt kann man hier bitte Wellnessen? I spei glei!

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