Tag 2 in Singapur begann für mich heute mit einem kleinen Morgenlauf zur Marina Bay - bei der Aussicht und dem Feeling dort musste ich mir ausnahmsweise mal gar nicht so sehr in den Hintern treten. Ja, da ist man einmal im Jahr motiviert und schwups, wahrscheinlich gleich in einem professionellem Workoutvideo zu sehen. Die fette Kamara hätte ruhig weiter auf die Yogatante gerichtet bleiben können, statt mich beim Abkratzen zu filmen, herzlichen Glückwunsch. Vor dem Marina Bay Sands angekommen fing es dann - wie auch gestern schon zur genau gleichen Zeit - aus heiterem Himmel wolkenbruchartig an zu regnen, was an sich kein Problem, ganz im Gegenteil sogar ganz angenehmen gewesen wäre, aber ohne Handy in der Hand hätte mich Singapur wohl verschluckt und ich Depp wäre nie wieder beim Hostel angekommen. Nach einer kurzen Zwangspause war der Rückweg aber gemeistert und als Alex dann auch mal aus den Federn war, ging das große Beinevertreten weiter.
Resümee: 27 km. In Birkenstock. Deutsche Qualitätsware. Heftig. Fort Canning Park - Orchard Road, die bekannteste Einkaufsstraße Singapurs, in der sich eine überdimensionale Shoppingmall an die nächste reiht - Boat Quay, die Ausgehmeile am Südüfer des Singapore Rivers - Lichtershow 1 im Garden by the Bay - Lichtershow 2 an der Marina Bay - die wichtigsten Stationen unserer heutigen Tour. Das absolut spektakuläre (Ironie!) indische "Festival", das in Little India einmal im Jahr zu Chartityzwecken stattfindet, muss aber auch noch kurz erwähnt werden: 7 kleine Tische, hinter jedem Tisch jeweils ein/e Inder/in im traditionellen Gewand, auf jedem Tisch eine andere indische Spezialität. Und ich hab mich noch gewundert, warum man im Internet nichts zu "Deepakalanjali" findet. Wir probierten uns ein bisschen durch, mussten uns dafür aber von dem Überinder dort über zehn Minuten erklären lassen, dass in seinem Gepantsche very different tastes (diese Worte fielen in jedem zweiten Satz) versteckt sind. Hunger ham ma wie d' Sau, Mensch Meier! Zahlen konnte man dort überall wie viel man wollte bzw. einem das Essen eben wert war. Irgendwie fühlt man sich bei solchen Aktionen doch immer ein bisschen unwohl, also ich zumindest. Im Stickies nebenan wollten wir gegen den Durst noch ein Bierchen (oder zwei, oder drei) für billige S$2 trinken, haben aber leider zu Beginn die Geschäftsidee nicht so ganz verstanden und zahlten letztendlich schlappe S$7 für ein etwas nach Spülwasser schmeckendes Getränk. Dafür schmiedeten wir hierbei Pläne für unsere eigene Bar. Des wird da Wahnsinn, Leid! Zum krönenden Abschluss geht es morgen noch in den Skypark im MBS und dann heißt es schon wieder Bye Bye Singapur, Hello Bali. Hier war ich sicher nicht das erste und letzte Mal, auch wenn man sich hier selbst mit mickrigen einhundertvierundsechzig Zentimetern manchmal wie ein Riese und gegenüber den zerbrechlichen Asiatinnen zudem noch oftmals wie zwei Zentner Wackelpudding fühlen muss. Naja, beim nächst'n hoart'n Winter sans dabei.
Resümee: 27 km. In Birkenstock. Deutsche Qualitätsware. Heftig. Fort Canning Park - Orchard Road, die bekannteste Einkaufsstraße Singapurs, in der sich eine überdimensionale Shoppingmall an die nächste reiht - Boat Quay, die Ausgehmeile am Südüfer des Singapore Rivers - Lichtershow 1 im Garden by the Bay - Lichtershow 2 an der Marina Bay - die wichtigsten Stationen unserer heutigen Tour. Das absolut spektakuläre (Ironie!) indische "Festival", das in Little India einmal im Jahr zu Chartityzwecken stattfindet, muss aber auch noch kurz erwähnt werden: 7 kleine Tische, hinter jedem Tisch jeweils ein/e Inder/in im traditionellen Gewand, auf jedem Tisch eine andere indische Spezialität. Und ich hab mich noch gewundert, warum man im Internet nichts zu "Deepakalanjali" findet. Wir probierten uns ein bisschen durch, mussten uns dafür aber von dem Überinder dort über zehn Minuten erklären lassen, dass in seinem Gepantsche very different tastes (diese Worte fielen in jedem zweiten Satz) versteckt sind. Hunger ham ma wie d' Sau, Mensch Meier! Zahlen konnte man dort überall wie viel man wollte bzw. einem das Essen eben wert war. Irgendwie fühlt man sich bei solchen Aktionen doch immer ein bisschen unwohl, also ich zumindest. Im Stickies nebenan wollten wir gegen den Durst noch ein Bierchen (oder zwei, oder drei) für billige S$2 trinken, haben aber leider zu Beginn die Geschäftsidee nicht so ganz verstanden und zahlten letztendlich schlappe S$7 für ein etwas nach Spülwasser schmeckendes Getränk. Dafür schmiedeten wir hierbei Pläne für unsere eigene Bar. Des wird da Wahnsinn, Leid! Zum krönenden Abschluss geht es morgen noch in den Skypark im MBS und dann heißt es schon wieder Bye Bye Singapur, Hello Bali. Hier war ich sicher nicht das erste und letzte Mal, auch wenn man sich hier selbst mit mickrigen einhundertvierundsechzig Zentimetern manchmal wie ein Riese und gegenüber den zerbrechlichen Asiatinnen zudem noch oftmals wie zwei Zentner Wackelpudding fühlen muss. Naja, beim nächst'n hoart'n Winter sans dabei.
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