Franzi, ras' halt bitte nicht so! Franzi, du kannst da nicht einfach stehenbleiben! Franzi, wir sind da falsch! Also da schlaf' ich echt lieber noch 3 Mal in dem sch... Hotel bei Port Dickson, als nochmal mit dem Roller durch Kuta zu fahren! [Alexander Lang]
WER BREMST, VERLIERT! Das ist nicht nur blöd dahergeredet, nein, es ist wirklich so. Also ich fand unseren Ausflug heute ja echt spitze, auch wenn die Fahrerei durch die Stadt schon ziemlich vogelwild war. Aber jetzt mal von Anfang an: Da wir von Sonntag auf Montag, unserer ersten Nacht hier auf Bali, in einem eher weniger ansprechenden Hotel direkt neben dem Flughafen genächtigt haben (ich bin mir nicht so ganz sicher, ob wir wir nicht sogar AM Flughafen, sagen wir mal auf der Startbahn geschlafen haben), sind wir für die restlichen Tage kurzerhand ein paar Kilometer weiter gezogen und ließen den Herrn in unserer neuen Bleibe einfach ner an gurd'n Mo sa. Aus diesem Grund gab es auch nicht viel zu erzählen, außer vielleicht, dass ich mir an meinem Strandtag gestern einen ordentlichen Sonnenbrand geholt habe. Aber so verzweifelt, dass ich mich mit einer pinken Zinkpaste eincreme, bin ich definitiv noch nicht. Fralle, soweit kommt's noch. Der Tag heute war hingegen wieder "ein bisschen" aufregender und für mich eine willkommene Abwechslung - das ständige Rumliegen ist auf die Dauer nicht mein Fall. Nach dem Frühstück drehte ich aus diesem Grund hochmotiviert eine kleine (!) Runde am Strand, was bei der Hitze selbst früh am Morgen schon einfach nur eine Qual darstellte und deswegen auch am türkisblauen Meer nicht so wirklich Freude bereitet. Unser Vorhaben für heute: Roller mieten und den restlichen Süden der Insel erkunden. Gesagt, getan. 12 € und eine 10-sekündige Eiweisung sollten reichen, um uns ins Getümmel auf Balis Straßen zu stürzen. Na dann reiten wir eben mal los. Die ersten 100 m musste ich bei Alex' Anblick einfach so unglaublich lachen, dass ich mich kaum auf meinem Flitzer halten konnte und beinah meinen Seitenspiegel an einer Mauer verloren hätte. Erst mal tanken. Drei XXL-Wodkaflaschen Benzin sollten für unsern Trip reichen - so gibt's den Treibstoff hier für umgerechnet 1 € die Bottle (schätze mal zwei Liter) an jeder Ecke zu kaufen. An einem kleinen Straßenverkauf stadtauswärts wollte uns die Tante gleich mal über's Ohr hauen und hat erst fast 10 Mal so viel verlangt, als die paar Liter eigentlich gekostet hätten. Nicht mit mir, Alte, woart ner, di wenn i nummal dawisch! Sorry, Sorry, Sorry hin oder her!
Mit vollem Tank rauschten wir also los Richtung Balangan Beach. Um es gleich vorab zu sagen: Alex fand die actionreiche und rasante Fahrt irgendwie nicht so toll wie ich und meinte gerade nur, dass er morgen wegen der Anspannung wohl Muskelkater in den Armen haben wird. Und das ausnahmsweise aber mal nicht wegen mir (das Navigieren hab ich meiner Meinung nach ganz gut auf die Reihe bekommen, sei ehrlich, Alex), sondern vielmehr wegen dem wahnsinnigen Verkehr und der ständigen Huperei. Dabei kämpft hier doch jeder nur um seine paar Zentimeter auf der Straße und will auf sich aufmerksam machen, wenn er links, rechts - oder wo und wie auch immer - überholt bzw. abbiegt, um nicht doch noch übersehen zu werden. Augen zu und durch. War doch stark, mal ganz ohne Verkehrsregeln. Achja: Im Gegensatz zur überlebenswichtigen Hupe braucht die Tachoanzeige kein Mensch, die ging natürlich bei keinem unserer Roller. Unsere zweite Station war dann der Uluwatu Temple, bei dem sie bei gefühlten 60 Grad in der prallen Sonne halb China ausgesetzt haben und der Bali neben acht weiteren Meerestempeln vor den bösen Geistern schützen soll. Dann gab es da auch noch die stinkerden Tücher für die nackigen Beine - einfach nur greislich. Nach ein paar Fotos von den beeindruckenden Klippen und den diebischen Affen wollten wir schnell wieder hier weg, das Angkor Wat ist ohnehin nicht mehr zu toppen. Anschließend düsten wir zum mittlerweile schon gut besuchten Pantai Pandawa (Beach), an dem wir nicht ernsthaft wieder für Fotos bereitstehen mussten. Leider dachte ich beim ersten, echt niad scheyna Typen zuerst, dass ich ein Foto VON, nicht MIT ihm machen soll und willigte deshalb ein. Ja, und die nette Burkalady hätte mir wenigstens noch fünf Sekunden geben können, damit ich meine Hose ganz hochziehen kann. Vielen Dank. Ende unseres Beach Hoppings war der Nusa Dua Beach, der sich ganz im Süden der Halbinsel, ca. 40 km von der Hauptstadt Denpasar befindet. Hier saßen wir eine ganze Zeit lang und schauten alleine, schon fast romantisch wie bei einem Bachelor-"Traum"date (die Stühle für das Candle-Light-Dinner wären auch schon bereitgestanden) in die Ferne. Wie lange das an den Stränden in der Gegend aber noch so in der Art möglich ist, steht in den Sternen. Auch hier hält der Massentourismus Einzug und neue, riesige Hotelkomplexe werden gerade schon errichtet. Traurig. Der Sonnenuntergang wäre dort sicherlich auch noch toll gewesen, allerdings zogen ein paar Wolken auf und darüber hinaus wollten wir zum Einbruch der Dunkelheit zurück sein. Natürlich gerieten wir dann am Heimweg gleich mal in eine Polizeikontrolle, sofern die 8 gelb-schwarzen Männchen überhaupt echte Bu**en waren. Auf jeden Fall war das Ganze nicht so vorteilhaft, weil Herr Lang ja keinen internationalen Führerschein besitzt. Zufälligerweise habe ich aber gestern etwas über die Abzocke der Polizisten gelesen und deshalb nur ein paar Euro "Strafe" rausgerückt, bis sie uns murrend weiterziehen ließen. Ich will hier jetzt nicht über die ... schimpfen, wir sind ja auch ein bisschen mit selbst daran schuld, aber das, was die da so treiben, ist schon ein großer Witz. Zu allem Überfluss gab dann auch noch mein Handyakku den Geist auf und da Straßenschilder abseits der großen Straßen im Allgmeinen eher Mangelware, also eigentlich gar nicht vorhanden sind, mussten wir uns auf unsere Orientierung verlassen. Den Weg zum Hotel zurück meisterten wir aber zum Glück trotzdem relativ schnell, wenn auch nicht ganz komplikationslos. Vom Rasen mit dem Roller träume ich heute Nacht sicherlich - Alex bestimmt auch, aber ihn werden wohl eher Albträume vefolgen, in denen er in sämtliche Unfälle auf Bali verwickelt ist. Da die Internetgesellschaft hier im Übrigen sein Datingleben boykottiert, hatte ich gerade noch die Ehre, mit seiner Wenigkeit schick Essen zu gehen. Bei einem bodenständigen Bierchen am Pool lassen wir jetzt noch den schon wieder vorletzten Abend ausklingen. Eilmeldung - Vermisstenanzeige: Falls jemand Langs hochwertige Primark-FlipFlops gesehen hat, die auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind, bitte melden! Oder ... werft sie einfach weg! Und die Russ'n neba uns wenn si etz niad glei zamreißn, schmeiß i ihne di fuchsdeiflswilde Katz ibe!
Mit vollem Tank rauschten wir also los Richtung Balangan Beach. Um es gleich vorab zu sagen: Alex fand die actionreiche und rasante Fahrt irgendwie nicht so toll wie ich und meinte gerade nur, dass er morgen wegen der Anspannung wohl Muskelkater in den Armen haben wird. Und das ausnahmsweise aber mal nicht wegen mir (das Navigieren hab ich meiner Meinung nach ganz gut auf die Reihe bekommen, sei ehrlich, Alex), sondern vielmehr wegen dem wahnsinnigen Verkehr und der ständigen Huperei. Dabei kämpft hier doch jeder nur um seine paar Zentimeter auf der Straße und will auf sich aufmerksam machen, wenn er links, rechts - oder wo und wie auch immer - überholt bzw. abbiegt, um nicht doch noch übersehen zu werden. Augen zu und durch. War doch stark, mal ganz ohne Verkehrsregeln. Achja: Im Gegensatz zur überlebenswichtigen Hupe braucht die Tachoanzeige kein Mensch, die ging natürlich bei keinem unserer Roller. Unsere zweite Station war dann der Uluwatu Temple, bei dem sie bei gefühlten 60 Grad in der prallen Sonne halb China ausgesetzt haben und der Bali neben acht weiteren Meerestempeln vor den bösen Geistern schützen soll. Dann gab es da auch noch die stinkerden Tücher für die nackigen Beine - einfach nur greislich. Nach ein paar Fotos von den beeindruckenden Klippen und den diebischen Affen wollten wir schnell wieder hier weg, das Angkor Wat ist ohnehin nicht mehr zu toppen. Anschließend düsten wir zum mittlerweile schon gut besuchten Pantai Pandawa (Beach), an dem wir nicht ernsthaft wieder für Fotos bereitstehen mussten. Leider dachte ich beim ersten, echt niad scheyna Typen zuerst, dass ich ein Foto VON, nicht MIT ihm machen soll und willigte deshalb ein. Ja, und die nette Burkalady hätte mir wenigstens noch fünf Sekunden geben können, damit ich meine Hose ganz hochziehen kann. Vielen Dank. Ende unseres Beach Hoppings war der Nusa Dua Beach, der sich ganz im Süden der Halbinsel, ca. 40 km von der Hauptstadt Denpasar befindet. Hier saßen wir eine ganze Zeit lang und schauten alleine, schon fast romantisch wie bei einem Bachelor-"Traum"date (die Stühle für das Candle-Light-Dinner wären auch schon bereitgestanden) in die Ferne. Wie lange das an den Stränden in der Gegend aber noch so in der Art möglich ist, steht in den Sternen. Auch hier hält der Massentourismus Einzug und neue, riesige Hotelkomplexe werden gerade schon errichtet. Traurig. Der Sonnenuntergang wäre dort sicherlich auch noch toll gewesen, allerdings zogen ein paar Wolken auf und darüber hinaus wollten wir zum Einbruch der Dunkelheit zurück sein. Natürlich gerieten wir dann am Heimweg gleich mal in eine Polizeikontrolle, sofern die 8 gelb-schwarzen Männchen überhaupt echte Bu**en waren. Auf jeden Fall war das Ganze nicht so vorteilhaft, weil Herr Lang ja keinen internationalen Führerschein besitzt. Zufälligerweise habe ich aber gestern etwas über die Abzocke der Polizisten gelesen und deshalb nur ein paar Euro "Strafe" rausgerückt, bis sie uns murrend weiterziehen ließen. Ich will hier jetzt nicht über die ... schimpfen, wir sind ja auch ein bisschen mit selbst daran schuld, aber das, was die da so treiben, ist schon ein großer Witz. Zu allem Überfluss gab dann auch noch mein Handyakku den Geist auf und da Straßenschilder abseits der großen Straßen im Allgmeinen eher Mangelware, also eigentlich gar nicht vorhanden sind, mussten wir uns auf unsere Orientierung verlassen. Den Weg zum Hotel zurück meisterten wir aber zum Glück trotzdem relativ schnell, wenn auch nicht ganz komplikationslos. Vom Rasen mit dem Roller träume ich heute Nacht sicherlich - Alex bestimmt auch, aber ihn werden wohl eher Albträume vefolgen, in denen er in sämtliche Unfälle auf Bali verwickelt ist. Da die Internetgesellschaft hier im Übrigen sein Datingleben boykottiert, hatte ich gerade noch die Ehre, mit seiner Wenigkeit schick Essen zu gehen. Bei einem bodenständigen Bierchen am Pool lassen wir jetzt noch den schon wieder vorletzten Abend ausklingen. Eilmeldung - Vermisstenanzeige: Falls jemand Langs hochwertige Primark-FlipFlops gesehen hat, die auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind, bitte melden! Oder ... werft sie einfach weg! Und die Russ'n neba uns wenn si etz niad glei zamreißn, schmeiß i ihne di fuchsdeiflswilde Katz ibe!
PS. Ganz vergessen: Ich hab zu 99 % 'nen Job! Strawberrypicking @ Manjimup! Das werden sicherlich harte vier Wochen!
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