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Freitag, 2. Februar 2018

Freezing Cold.

Day 45, 46 And 47
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North Head Camping Area | Batemans Bay | Surfers Beach | Broulee Bay | Bodalla Diary | Narooma [Bar Rock Lookout, Australia Rock] | Bega | Merimbula [Boardwalk] | Eden | Green Cape [Disaster Bay Lookout, Lighthouse] | Mallacoota | Cann River Caravan Park | Lakes Entrance [Ferrymans Seafood Cafe, Seven Mile Beach]| Reeves Beach Coastal Reserve


Von 30 Grad auf 13 Grad ist definitiv too much. Gerade kämpften wir noch beim - wieder wahnsinnig erfolgreichen - Surfen in der Broulee Bay mit den Wellen und jetzt? Dauerregen und Schweinekälte. Was soll der Mist? So schlechtes Wetter hatten wir nicht einmal in Neuseeland. Somit lief es heute wieder auf einen Kaffee (bzw. eine heiße Schokolade) in der Bodalla Diary raus, in der wir netterweise noch das hauseigene Eis und den Käse probieren durften. Ok, zugegebenermaßen haben wir dort auch nur wegen diesen Tastings angehalten. Die kurze Regenpause nutzen wir anschließend für einen Abstecher zum Australia Rock, der nahegelegene Horse Head Rock war zeitlich aber nicht mehr drin. Nachdem der Regen erst gegen 22:30 Uhr wieder nachließ, vertrieben wir uns den restlichen Abend mit der Suche nach WLAN und landeten aus diesem Grund letztendlich wieder bei Mc Donald’s. Schnorren ohne Ende, ja, ich weiß, aber etwas Sinnvolleres hätten wir auch nicht mehr anstellen können. 

Am darauffolgenden Tag wurden wir zum Glück mit ein paar Sonnenstrahlen begrüßt, die nach der kühlen Nacht bitter notwendig waren und uns einen schönen Vormittagsspaziergang am Merimbula Boardwalk bescherten. Von dort aus ging es nach Eden und über holprige Wegchen ans Green Cape. Very windy. In Mallacoota kamen dann mal wieder die Kaffeetanten zum Vorschein, da die heutige Strecke ungefähr nichts anderes zu bieten hatte und es bei dem kalten Wind am Strand wirklich ungemütlich gewesen wäre. Der Tag endete mit Goon, Tim Tams von der Tanke - „have you tried the new flavooor?“ bei zwei Folgen Black Mirror und gefühlten -15 Grad im Auto gleichermaßen spekatakulärLakes Entrance stand für Tag Nummer 47 auf dem Plan. Was der ältere Mann mit „we won’t stop there, there’s so much water“ gemeint hat, verstehe ich irgendwie nicht so ganz. Schon klar, dass in einem Seengebiet viel Wasser ist. Jedenfalls nutzen wir das „viele“ Wasser, um eine kleine Runde mit dem Boot zu drehen. Eine Minute ohne festen Boden unter den Füßen wurde uns klar, warum man für die Nussschale keinen Führerschein braucht. Mit einem Ruderboot wären wir wohl fast schneller gewesen, doch ich hoffe schwer, dass wir mit unseren $50 einen Beitrag zur professionellen Zahnreinigung oder gar -operation geleistet haben, die sich der Typ in seinem Häuschen mal durch den Kopf gehen lassen sollte. Was die Oystern im Seafood Restaurant betrifft, die wir jetzt auch endlich mal probiert haben: Ich muss es nicht nochmal haben. Die nächsten Tage werden sich jetzt alle um den Autoverkauf drehen, der im Moment noch schleppend vorangeht. Das Angebot ist riesig und dieser René übrigens ein riesen A..., über den ich mich gar nicht mehr aufregen möchte. Aber mit der Hilfe der Oma, die zwar unsere Namen nicht weiß, aber für uns beten wird, werden wir SEIN Auto schon zügig an den Mann bringen. Toi toi toi.

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