Day 27 And 28
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Byron Bay [Cape Byron Lighthouse, Wategos Beach, Main Beach] | Yamba | Grafton
When you try your best but you don‘t succed. Dass ich keine Wasserratte bin, wusste ich davor ja auch schon, doch heute wurde mir mal wieder klar: Ich brauche einfach Land unter den Füßen. So eine Sch...! Des konn doch wohl niad woahr sa, dass wir goar so unfähig san. Windgeschwindigkeiten an die 40 km/h sorgten zwar dafür, dass das Meer sehr unruhig war und eine Welle nach der anderen anschwappte, dass man sich aber dauerhaft wie in einer Waschmaschine fühlt, ist doch auch nicht Sinn der Sache. Vielleicht war das auch der Grund, warum man die Surfer heute an einer Hand abzählen konnte. Mal wieder perfektes Timing unsererseits. Einen letzten Versuch werde ich noch starten (am besten wenn Jenny da ist), sollte sich aber wieder kein klitzekleines Erfolgserlebnis einstellen, habe ich die Schnauze voll. Abends schlenderten wir jedenfalls noch ein bisschen über den Markt und durch die Stadt (in love with the Mango-Macadamia icecream at In The Pink Gelati) und mussten uns im durchgeschleuderten Zustand auch noch ärgern, dass sich die Wolken von einer Sekunde auf die andere verzogen und wir sicherlich einen tollen Sonnenuntergang vom Lighthouse aus sehen hätten können, wir stattdessen aber in der Stadt herumsitzen. Wir haben aber auch immer ein Glück - von den Tieren will ich gar nicht reden. Hauptsache wir haben vor ein paar Tagen Wildpferde gesehen. PFERDE. SCHÖN. Solang nicht auch noch der Pferdemann auftaucht.
Und ... wen bekommt man noch zu sehen? Diesen ominösen Daniel Hartwich, der sich mit seiner Familie neben uns Sushi gönnt. Das Dschungelcamp wird also wirklich in Australien gedreht. Auf dem Weg in den Springbrook NP sind wir sogar unwissend an dem an 365 Tagen im Jahr bewachten Privatgelände vorbeigefahren - scho a weng a Witz. Ich trau‘ mich wetten, dass unsere Campingaction aufregender und verrückter ist. Apropos Campen: Die drei Nächte, die wir am Peterson Lookout, 30 Minuten von Byron Bay entfernt, verbrachten, waren wegen der Leute, die dort nachts (was auch immer man dort mitten in der Nacht macht!?) mit ihren fahrbaren Untersätzen rumdüsten, nicht unbedingt die erholsamsten, doch immerhin mussten wir nicht jeden Abend erneut auf die Suche gehen. Um nicht doch noch Ärger von dem Sepp‘n mim Heiglstecker zu bekommen, machten wir uns heute schon um 05:20 Uhr auf den Weg zum Cape Byron, damit wir nach dem Mist gestern wenigstens noch den Sonnenaufgang erleben. Die Tatsache, dass man sich dort am östlichsten Punkt Australiens befindet und hier die Sonne somit als erstes am Horizont erscheint, sorgte dafür, dass das Ganze einer Völkerwanderung glich. Gurd, ham ma des a gsehng, basst. Ansonsten war heute nur noch Strand, Bummeln und Kaffeetrinken (übrigens der beste Kaffee, den ich je getrunken habe) angesagt. Nach dem Zwischenstopp in Yamba übernachten wir heute wieder mitten im Nirgendwo vor Reillys‘ Farm ... oder was das vor uns auch immer ist. Ich bin gespannt, wo wir morgen wieder aufwachen.
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