Unser erstes Ziel war heute der Königspalast, das wir aber aufgrund der Menschenmassen und der vergleichsweise hohen Eintrittskosten schnell wieder aus den Augen verloren haben. Stattdessen ging's für uns zum Wat Pho, wo wir doch tatsächlich mal nicht aufgefallen sind, da wir als eingefleischte und spirituelle Tempelgänger natürlich die Sitzregeln in den Tempeln sofort beherrschten. Außerdem hab ich hier meine neue Schule entdeckt.
สวัสดีตอนเช้า [good morning]
. . .
Nach einem nachmittäglichen Nickerchen im Hostel wollten wir zuletzt noch die etwas westlichere Seite von Bangkok erkunden und ließen uns für 200 Baht von einem - wie hier üblich - pinken Shoppingqueentaxi (Guido wäre stolz auf euch) zum Terminal 21 chauffieren. Für die 6 km lange Strecke brauchten wir um die 40 Minuten, da wir bei dem absolut vogelwilden Verkehr die meiste Zeit zwischen Tuktuks und anderen Taxis verbracht haben und teilweise nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlugen. Endlich angekommen mussten wir feststellen: Mehr Gegensatz geht kaum! In der riesigen und top modernen Shoppingmall wurde jede Etage einer anderen Stadt gewidmet und die verwinkelten "Streets" abseits der großen Ketten luden mit ihren kleinen Läden sehr (!) zum Shoppen ein, doch dummerweise ist leider der Rucksack schon bis oben hin voll. Dafür haben wir dann in "San Francisco" im Pier 21 ordentlich zugeschlagen und uns zusammen für ~ 5,50 € vier (kleine) Gerichte und zwei Nachspeisen gegönnt. Gott sei Lob und Dank, dass wir anschließend gestärkt weiterzogen, sonst wären wir nicht bei Alex' Date gelandet. Richtig gelesen - dazu gleich mehr, das Spektakulärste daran war nämlich der meilenweite Weg dahin: Als wir die Nana-Plaza (Partymeile und ehem. Rotlichtviertel) unbeschadet überstanden hatten, wurde es plötzlich still um uns und im nächsten Moment standen wir dank GoogleMaps am Gelände einer alten Tabakfabrik, die um 21:00 Uhr ihre Pforten schließt und dann wohl kein Entkommen mehr ist. Ein Blick vor uns: Eine lange, dunkle Straße und kein Ausgang in Sicht. Ein Blick nach rechts: Eine unüberquerbare Mauer/Straße. Ein Blick nach links: Die besagte riesige Fabrik. Ein Blick auf die Uhr: 20:40 Uhr. Da uns nicht viel anderes übrig blieb, liefen wir los - die 20 Minuten, die uns noch blieben, vergingen wie im Flug und die sträunenden Hunde, die wohl im Allgemeinen ziemlich scharf auf Mopedfahrer sind, trugen ganz und gar nicht zu unserer Beruhigung bei. Letzten Endes gab es aber glücklicherweise ein Happyend: Mit 15 Minuten Verspätung, klitschnass und fix und fertig haben wir es doch noch in die Vertigo-Bar im 61. Stock eines noblen Hotels geschafft und wurden dort von jedem herzlichst begrüßt, was uns aufgrund unseres Auftretens ganz schön wunderte. Alex bekam jedoch noch eine unglaublich hübsche, lange, schwarze Hose mit Nadelstreifen im XXL-Format, Kleiderordnung und so. Hier wartete außerdem Andi, Alex' "Typ" - dann woar des a nu a Schwab, wou kumm ma denn dou hi? Wie auch immer: Es war es ein unterhaltsamer Abend und die Aussicht einfach nur beeindruckend.
Was die Rooftopbar betrifft: 9 € das Bier, doch Bilder sagen mehr als 1.000 Worte.
Was die Rooftopbar betrifft: 9 € das Bier, doch Bilder sagen mehr als 1.000 Worte.
So a scheina Bou der Andi ��
AntwortenLöschenSoooo geile Bilder! Ich bin soooo neidisch mega!
Lassts es krachen ihr Mongos!
Was kostet die Welt? ��